Wir beginnen in diesem Jahr einmal mit dem Blick über die Grenze:

Natürlich gibt es auch in NRW viele BürgerBus-Vereine, deutlich mehr sogar als in Niedersachsen. Da wir mit unserem Bus bekanntlich grenzübergreifend bis nach Wersen fahren, haben wir uns bei der Gründung unseres Vereins dem Dachverband „pro BürgerBus-NRW“ angeschlossen. Als Mitglied dort im Vorstand war auch Marion Müssen zur Jahreshauptversammlung im Oktober 2021 eingeladen worden. Am Tag der Versammlung trafen 38 Busse in Kevelaer ein, 55 Vereine hatten sich angemeldet.

Von dort kommen nun ein paar statische Zahlen: Bundesweit gibt es 400 Bürgerbusvereine (NRW 145). Vor der Pandemie saßen in NRW 556 Fahrerinnen und 3149 Fahrer ehrenamtlich am Steuer. Sie leisteten rund 312.000 Stunden Hilfe und legten zusammen 6,53 Millionen Kilometer zurück. Ca. 1,23 Millionen Fahrgäste nutzten diesen Nahverkehr

Übrigens: „Erfunden“ wurden die BürgerBusse in Großbritannien Anfang der siebziger Jahre. Mitte der siebziger Jahre gelangte die Idee in die Niederlande und 1985 nach Deutschland. Der erste ging am 3. März 1985 zwischen Legden, Heek und Ahaus in Betrieb.

Egal ob in Großbritannien, den Niederlanden oder am Niederrhein, eines haben die BürgerBusse gemeinsam: auf dem Land sind sie eine wichtige Verbindung, um in die nächst größere Stadt zu kommen bzw. schließen abgelegene Ortschaften an die Centren an.. Sie bieten einen Service über den normalen öffentlichen Nahverkehr hinaus. Möglich wird das nur durch das Engagement der Ehrenamtlichen.

Falls auch Sie Interesse am Mitmachen haben, melden Sie sich gerne bei uns.

 

Quelle Foto: Evers, Gottfried