Wie im letzten Bürger-Echo berichtet, hatte der BürgerBus-Verein am 03.04. viele spendierfreudige Gäste an seiner Garage „Im alten Dorf“ zu Besuch, die bei Kaffee und Kuchen, Grillwürstchen und kalten Getränken sehr großzügig die Spendenboxen füllten. Es kamen 1.650 € zusammen.

Dieser Betrag wurde dann beim Fahrertreffen in der darauffolgenden Woche noch einmal kräftig aufgestockt, sodass wir nun 2.100 € an Herrn Poske übergeben konnten.

Am 20.04. nahmen Frau und Herr Poske das Geld in Empfang und berichteten uns, wofür das Geld eingesetzt wird: Nach Rücksprache mit den ehrenamt-lichen Helfern in Polen wurden z. Teil noch hier in Deutschland dringend benötigte Medikamente und Lebensmittel gekauft, manches aber auch in Polen. Die Ortschaft Lublin liegt ca. 60 km von der ukrainischen Grenze entfernt und vor Ort werden die Flüchtlinge mit dem Notwendigsten versorgt. Zum Organisationsteam dort gehört Frau Iwona Orzeszko, die im engen Kontakt mit dem Mitarbeiter der Firma Poske, Herrn Pawel Szczolko steht, der auch als Übersetzer behilflich ist.

Zusätzlich zum Geld wurden viele Sachspenden, auch mit Hilfe des BürgerBus-Vereins, eingesammelt, sodass wieder ein LKW voll beladen die Reise antreten konnte. Zusammen mit ihrem Mitarbeiter waren Frau und Herr Poske bei dem Transport und der Spendenübergabe in Lublin dabei. Und wir sind sicher, dass die Freude bei den Empfängern groß war.

Und Firma Poske wird weiterhin sehr gerne Sachspenden annehmen und für den Transport nach Lublin sorgen. Hier noch einmal die Liste der dringend benötigten Gegenstände, die wir einsammeln und weiterleiten werden:

Haltbare Lebensmittel: z.B. Kaffee Instant 3 in 1, Teebeutel, Zucker, Fertiggerichte zum Aufgießen, Müsli-Riegel, H-Milch

Hygieneartikel: z.B. Shampoo, Duschgel, Seife (Stücke), Zahnbürste, Zahnpasta,

Verbandsmaterial: z.B. (abgelaufene) Verbandskästen, Bandagen, Pflaster, Desinfektionsmittel

Auch die Spendenbox im Bus darf gefüttert werden!

Noch einmal bedanken wir uns bei allen Aktiven, die dieses tolle Ergebnis ermöglicht haben.

D. Hoffmann