„Was ist nötig, um einen BürgerBus-Verein zu gründen?“
So ähnlich jedenfalls wurde die Frage aus der Stadt GMHütte an uns gestellt. Im Stadtbüro und in einigen Vereinen tauchte die Frage auf, ob der inzwischen eingestellte Anrufbus der Stadt durch einen BürgerBus ersetzt werden könnte.
Da lag es wohl nahe, unserem Verein einen Besuch abzustatten, der mit einer kleinen Rundfahrt im BürgerBus endete.
Zunächst aber traf man sich im Sitzungsraum vom „Dulings Hof“, um allgemeine und auch spezielle Fragen zu stellen. Die Verantwortlichen aus der Verwaltung Frau V. Schnalle und Herr M. Jürgens trafen zusammen mit Herrn Norbert Wemhoff, Seniorenbeirat 60+ und Andreas Viehoff, Ehrenamtslotse aus GMHütte auf Vertreter*innen des BürgerBus-Vereins Wallenhorst-Wersen e.V.
Natürlich sind Fahrtrouten und –Entfernungen, der Bedarf der Fahrgäste und die Fahrzeiten in jeder Gemeinde sehr speziell und viele Probleme rund um den regelmäßigen Fahrbetrieb nicht auf jeden Verein zu übertragen. Aber vergleichbar sind schon die Vorlaufzeiten, die behördlichen Auflagen, die Anschaffung eines Busses und am wichtigsten, die Bereitschaft eines möglichst großen Fahrerteams, um so einen BürgerBus-Verein ins Leben zu rufen.
Marion Müssen, die 1. Vorsitzende unseres Vereins, hatte eine kl. Handmappe erstellt, in der wichtige, chronologische Abläufe aufgezeigt wurden. Im Gegensatz zur Gründung unseres Vereins, steht aber die Verwaltung bzw. die Stadt GMHütte voll hinter dem Projekt, sodass von dort Unterstützung geleistet werden würde.
Vermutlich konnten wir einige positive und informative Gedanken anreißen, Detailfragen tauchen sicherlich auf und würden von uns auch beantwortet werden, „man bleibt also in Kontakt“, so der Tenor.
Auf der abschließend Rundtour mit unserem Bus stellten die Gäste erstaunt fest, wie sehr der Bus angenommen wird: Eine Teilnehmerin aus unserem Kreis musste vorzeitig aussteigen, weil alle Plätze im Bus besetzt waren.